In den 90er Jahren experimentierte Niemöller, parallel zur Arbeit an seinen Scherenschnitten, mit den künstlerischen Möglichkeiten des Sprühens. Als Materialien dienen dabei schwarzer Sprühlack und, als Sprühgrund, weißer Stoff, Packpapier oder auch Zeichenkarton.
Der zentrale Vorgang bei der Gestaltung ist die Manipulation des Trägermaterials vor dem Besprühen. Gezieltes Knittern, Falten, Belegen mit Fremdmaterial etc. bereitet das Ergebnis auf dem planen Grund vor, das aber nie in Gänze vorhersehbar ist. So hat der kalkulierte Zufall einen wesentlichen Anteil am künstlerischen Ergebnis.
Die Sprühbilder erzielen ihre Wirkung durch die Suggestion eines Spieles von Licht und Schatten, das die Assoziationskräfte beflügelt.
Strukturen
Schwarzer Sprühlack, Zeichenkarton
50 cm x 65 cm
1994
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, Zeichenkarton
65 cm x 50 cm
1994
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, Zeichenkarton
50 cm x 65 cm
1994
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, weißer Stoff
49 cm x 40,5 cm
1994
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, weißer Stoff
49,5 cm x 63,5 cm
1994
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, weißer Stoff
50 cm x 52 cm
1995
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, grundierte Leinwand
49 cm x 63,5 cm
1995
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, grundierte Leinwand
63 cm x 49,5 cm
1995
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, grundierte Leinwand
49 cm x 64 cm
1995
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, weißer Stoff
49 cm x 65 cm
1995
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, grundierte Leinwand
48,5 cm x 55,5 cm
1995
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, Packpapier, Zeichenkarton
50 cm x 65 cm
1996
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, Packpapier, Zeichenkarton
30 cm x 40 cm
1997
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack,
gebrauchtes Packpapier, Zeichenkarton
30 cm x 40 cm
1997
ohne Titel
Schwarzer Sprühlack, Packpapier, Zeichenkarton
30 cm x 40 cm
1997